Wilhelm Conrad Röntgen gehört wohl zu den bedeutendsten Nobelpreisträgern überhaupt. 1985 entdeckte er die nach ihm benannten Röntgenstrahlen.
Geboren am 27.März 1845 in Lennep (heute Remscheid), wuchs Röntgen als einziger Sohn eines Stoffhändlers auf.
Nachdem er und seine Familie 1848 aus wirtschaftlichen Gründen nach Apeldoorn in den Niederlanden umziehen mussten, besuchte er von 1861 bis 1863 die Technische Schule in Utrecht. Nachdem er diese ohne Abitur verlassen hatte, studierte er dennoch an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich, da er dort lediglich den Aufnahmetest zu bestehen hatte und kein Abitur vorzuweisen brauchte.
Sein Diplom erhielt Röntgen 1868 als Maschinenbauingenieur.
Damit war es aber noch nicht getan. 1869 (Am 22. Juni) machte er seinen Doktor an der Universität Zürich in Physik.
Ab 1870 arbeitet er als Assistent bei August Kundt. In dieser Zeit erhält Röntgen auch seine Habilitation 1874 an der Universitär Straßburg. Anschließend beginnt er seine Laufbahn als Professor - zu erst an der Universität Straßburg eine außerordentliche Professur, danach eine ordentliche Professur an der Universität Gießen und darauf dolgt eine Professur an der Universität Würzburg.
1893 wird er zum Rektor der Universität Würzburg befördert.
Zu dieser Zeit als Rektor machte Röntgen auch seine bahnbrechende Erfindung - die Röntgenstrahlen, die später nach ihm benannt wurden.
Den Nobelpreis der Physik bekommt er 1901, nachdem er seine Position als Rektor an der Universität Würzburg aufgab und sie in München wieder aufnahm.
Am 10. Februar 1923 stirbt Wilhelm C. Röntgen in München an Darmkrebs.