Jedes Jahr werden Anfang Oktober in Schweden die Preisträger der Nobelpreise für Physik, Chemie, Physiologie oder Medizin und Literatur bekanntgegeben. Wer den Friedensnobelpreis erhält, wird von einem Ausschuss des norwegischen Parlaments der Öffentlichkeit mitgeteilt.
Die offizielle Verleihung findet seit 1901 jedes Jahr am 10. Dezember statt. Dies ist der Todestag von
Alfred Nobel, der den Nobelpreis gestiftet hat. Nobel selbst kam aus Schweden und war Chemiker und Erfinder.
Insgesamt wurden ihm 355 Patente zugesprochen. Er starb 1896 im Alter von 63 Jahren. In seinem Testament
legte Nobel fest, dass aus seinem Vermögen eine Stiftung gegründet werden soll. Die Nobel-Stiftung wurde
am 29.06.1900 gegründet und verleiht seit 1901 jährlich die Nobelpreise.
Der Nobelpreis stellt die höchste Auszeichnung für einen Wissenschaftler dar. Die offizielle Seite mit den Biographien aller Nobelpreisträger gibt es unter nobelprize.org (englisch).
Mario Capecchi, Oliver Smithies und Martin J. Evans
Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an die US-Amerikaner Mario Capecchi und Oliver Smithies außerdem an den Briten Martin J. Evans. Die Auszeichnung wurde ihnen für ihre Technik in Versuchsmäusen gezielt Gene auszuschalten und zu untersuchen verliehen.
Georg F. Smoot
Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an John Mather und George Smoot. Die beiden Forscher aus den USA werden für ihre Arbeit über das "Echo des Urknalls" ausgezeichnet.
Gerhard Ertl
Mit Prof. Gerhard Ertl wurde das Gebiet der Katalyse zum dritten Mal mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet.
Leonid Hurwicz, Eric S. Maskin und Roger B. Myerson
Den Nobelpreis der Wirtschaft erhielten Leonid Hurwicz, Eric S. Maskin und Roger B. Myerson für die Entwicklung der „Mechanismus-Designtheorie“
Al Gore und der UN-Klimarat (IPCC)
Die Auszeichnung erhielten Al Gore und der UN-Klimarat (IPCC) für ihre weltweite Mobilisierung gegen den Klimawandel.
Doris Lessing
"Das Goldene Notizbuch verhalf Doris Lessing zur Auszeichnung.